Der Dübel hält nicht: Nachfolgeregelung bei den Fischer-Werken gescheitert

Nachfolgeregelungen sind das Meisterstück für Unternehmer: Das was sich bei Deutschlands größtem Optiker Fielmann so gut anlässt (Vater 72 alt, Sohn 22 Jahre jung, gut ausgebildet und Trainee im Unternehmen seines Vaters), ist bei Deutschlands führendem Dübelhersteller gerade gescheitert. Sohn Jörg Klaus verlässt nach 15 Monaten die Geschäftsführung.

Das Produkt (die Fischerdübel) schaffen das im Kleinen so wunderbar nachhaltig. Sie bringen Unterschiedliches zusammen und sorgen für Halt und Dauerhaftigkeit. Aber in der Geschäftsführung hat es nicht geklappt. Bei den Fischerwerken GmbH & Co. KG – ihre Dübel dafür bekannt schwere Teile auch an laveden Wänden befestigen zu können – ist die schwierige Aufgabe der Geschäftsnachfolge vorerst gescheitert. Weiterlesen

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Hagenbeck: Der Senior kehrt zurück

Streit kommt in den besten Familien vor. Aber dass der Senior in die Geschäftsführung zurückkehrt?

Die Nachfolger traten vor 7 Jahren an. Nicht immer aber ist die Nachfolgeregelung einfach eine Staffelholzübergabe. Nach der Zeit Carl Hagenbecks, des Gründers des Hamburger Zoos, gibt es im Tierpark Hagenbeck immer zwei Chefs: aus jeder Familienlinie einen. Weiterlesen

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Wie strapaziös Nachfolge sein kann

In dem autobiografischen Buch „Titos Brille“ der Berliner Schauspielerin Adriana Altaras kann man etwas über vertrackte Nachfolgefälle erfahren. Auch wenn es hier nicht um Unternehmensnachfolge geht, so geht es doch um das verflixte Erbe, unentdeckte Qualitäten und verborgene Geheimnisse, denen Nachfolger im Allgemeinen so begegnen. Adriana erbt die Wohnung ihrer Mutter. Aber sie erbt nicht allein. Adriana Altaras ist eine in Zagreb geborene bekannte deutsch-jüdische Schauspielerin, hat einen westfälischen Ehemann, der ihre jüdischen Neurosen mit Gleichmut erträgt und sprüht nur so vor Witz und Charme, selbst dann, wenn in diesem Erbe ihr keineswegs immer zum Lachen zumute sein konnte. Weiterlesen

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Vorbildliche Nachfolgeregelung durch Führungskräftebeteiligung

Wie Richard Schmid seinen Rückzug vorbereitet

An seinem 55. Geburtstag im Jahr 2007 sinnierte Richard Schmid im oberbayerischen Halfing: Er arbeitete schon lange, viel und hart, war seit 26 Jahren Unternehmer, hatte Höhen und Tiefen erlebt. Seine Frau Maria war immer an seiner Seite gestanden, hatte sich um „das Kaufmännische“ und „ne-benbei“ um Haushalt und um die Erziehung der beiden Töchter gekümmert. Die Töchter standen nun auf eigenen Beinen, die Enkelkinder bereiteten viel Freude und der alte Magirus, Baujahr 1963 und früher mal als Feuerwehrauto genutzt, wollte bewegt werden.

Kurzum: Die Arbeit musste weniger werden, um für die anderen Dinge des Lebens mehr Zeit zu ge-winnen. Und so beschloss Richard Schmid, fortan jedes Jahr zwei Wochen weniger zu arbeiten als im Vorjahr und gemeinsam mit Maria was von der Welt zu sehen. Weiterlesen

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Wenn die Schwester zur Konkurrentin wird

Familienunternehmen und Unternehmerfamilien im Coaching

Seit der Finanzkrise werden Familienunternehmen wieder verstärkt für ihre nachhaltige und vorausschauende Unternehmensführung gelobt und zu Vorbildern der deutschen Wirtschaft erklärt. Allerdings kommt dieser Erfolg nicht von ungefähr: Familie, Unternehmen und Eigentum müssen im Familienunternehmen in Einklang gebracht werden. Dies bedeutet eine große Herausforderung für alle Beteiligten – nicht zuletzt für beratende Coachs.

Lesen Sie den ganzen Artikel: hier

Susanne Dahncke
systemischer Coach
VUN-Profil

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Der Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen.

Wie können Sie in eskalierenden Gesprächssituationen angemessen reagieren?

Stellen Sie sich Situationen vor, in denen Sie von einem Mitarbeiter oder Kollegen angeschrieen und beschimpft werden, ein Mitarbeiter einfach wütend und wortlos den Raum verlässt oder gar nicht mehr mit Ihnen redet. Solche Situationen sind unangenehm, können jedoch vorkommen. Weiterlesen

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Wirtschaftsmediation – vom Konflikt zur Lösung ohne gerichtliche Auseinandersetzungen

Konflikte im Unternehmen oder mit Geschäftspartnern belasten Mitarbeiter und Führungskräfte. Sie blockieren Entscheidungen, verhindern Veränderungen und verursachen Kosten. Mit Hilfe von Mediation können Konflikte außergerichtlich, selbstbestimmt und zukunftsorientiert gelöst werden. Weiterlesen

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Möglichkeiten der Unternehmensübertragung an externe Nachfolger

Die Übergabe des eigenen Unternehmens ist in Deutschland eine derjenigen Angelegenheiten, die gerne auf die lange Bank geschoben werden – bis es dann möglicherweise zu spät ist. Denn bei der Unternehmensübergabe spielen eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle – angefangen von grundsätzlichen strukturellen Fragen, die es zu klären gilt, der Bestimmung des Wertes des Unternehmens, bis hin zu steuerlichen Aspekten. Diese gilt es sorgfältig zu entwickeln und zu planen – was jedoch nicht immer gelingt, weil der Unternehmer lange an seiner Inhaberstellung als „Chef“ festhält und so die Handlungsspielräume ohne Not einengt. Darüber hinaus ist der Gesetzgeber, was Unternehmensübergaben angeht, leider nicht sonderlich „pro Unternehmer“ eingestellt, so dass auch von dieser Seite Druck kommt (meist in Form steuerlicher Vorgaben, deren Nichteinhaltung mit Nachteilen betreffend die Steuerlast verbunden ist), wenn mit der Übergabe zu lange gewartet wird. Weiterlesen

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Der Beirat in mittelständischen Unternehmen – Ein flexibles Instrument moderner Unternehmensführung

Die heutige Wirtschaftswelt stellt sich für viele mittelständische Unternehmen als besonders dynamisch, komplex und aufgrund der fortdauernden Wirtschafts- und Finanzkrise als mit großen Unsicherheiten behaftet dar. Angesichts dieser Umstände haben viele Un-ternehmer das Bedürfnis, neben dem Tagesgeschäft auch grundlegende Probleme zu bedenken, die für sie und ihr Unternehmen eine große Reichweite haben, beispielsweise Zukunftsplanungen oder Überlegungen hinsichtlich potentieller Nachfolger. Ein hierzu ausgezeichnetes unterstützendes Instrument ist der immer weiter Verbreitung findende, aber im Mittelstand dennoch relativ unbekannte Beirat. Weiterlesen

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Nachfolgeregelung: Von „Friedrich dem Großen“ zu Budnikowsky und Schlecker

Der klassische Nachfolgekonflikt ist der zwischen Friedrich dem Großen und seinem Vater: Am 24. Januar 2012 vor 300 Jahren wurde Friedrich der Große geboren. Der sparsame und züchtige Vater, der einen völlig verschuldeten Staat von seinem Vater übernommen hatte, hatte kein Verständnis für den Sohn, der die Musik liebte und für den Vater ein untauglicher Schwärmer war. Er schlug ihn und quälte ihn, er zwang ihn, die Hinrichtung seines besten Freundes anzusehen. Er hätte nie geglaubt, dass sein Sohn als Friedrich der Große und Vollender einer Großmacht in die Geschichte eingehen sollte. Beide haben auf ihre Art ein großes Werk vollbracht – allerdings waren sie sehr sehr unterschiedlich. Weiterlesen

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