„Chef gesucht“: Michael Wörle und Dieter Lachenmaier im Expertenhearing des Bayerischen Rundfunks

„Nachfolge muss frühzeitig geplant werden“, sagte Michael Wörle im Gespräch mit Stefan Parrisius vom Bayerischen Rundfunk (BR). Wer zu spät auf den anstehenden Inhaberwechsel reagiert oder gar erst im Tod sein Unternehmen loslässt, setze sein ganzes Lebenswerk auf’s Spiel. „Andererseits muss ein Unternehmen auch übergabefähig sein, darum empfiehlt es sich, rechtzeitig ein solides System aufzubauen“, sagt VUN-Mitglied Michael Wörle. Der Geschäftsführer der MWUnternehmensentwicklung GmbH hat als Nachfolge-Experte beim „Tagesgespräch“ des Bayerischen Rundefunks dargelegt, welche Besonderheiten aus einer Sicht mit diesem Thema verbunden sind. Neben den wirtschaftlichen Faktoren ist auch ein psychologischer Aspekt wichtig: Ein Unternehmer müsse sich fragen, ob er noch ein Leben jenseits seiner unternehmerischen Tätigkeit führen kann.

Dieter Lachenmaier, VUN-Mitglied und Vorstand der BER AG, sieht im Regelfall drei Möglichkeiten für die Nachfolge: Eine Übergabe innerhalb der Familie, eine Fortführung durch einen Mitarbeiter aus dem Betrieb oder die Suche nach einer externen Lösung. „Die Verweildauer eines Unternehmers beträgt durchschnittlich 30 Jahre – dann muss ein Nachfolger bereitstehen“, so Lachenmaier.

Die vollständige Sendung können Sie als Podcast hier anhören und herunterladen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.